Die Gespanschaft Osijek-Baranja ist eine Gespanschaft im Osten Kroatiens. Sie umfasst den nordöstlichen Teil Slawoniens um die Stadt Osijek herum und den kroatischen Teil der nördlich der Drau gelegenen Landschaft Baranja. Sie grenzt im Norden an Ungarn und im Osten an die serbische Provinz Vojvodina. Sie hat eine Fläche von 4.149 km^(2) und 330.506 Einwohner (Volkszählung von 2001). Verwaltungssitz ist Stadt Osijek.
Die Stadt Osijek (deutsch Esseg oder Essegg) ist die viertgrößte Stadt Kroatiens, liegt am Ufer der Drau im Osten der historischen kroatischen Region Slawonien, ca. 20 km vor der Mündung der Drau in die Donau, und hat nach der Volkszählung von 2001 121.616 Einwohner. Osijek ist ausser Verwaltungssitz der Gespanschaft ein wichtige wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Slawoniens.
Die Stadt hat mehrere einst eigenständige Zentren: Die Altstadt oder Festung (kr. Tvrda), die Oberstadt (Gornji grad), heute das eigentliche Zentrum, und die Unterstadt (Donji grad). Neben vielen Museen und Theatern besitzt Osijek auch eine Universität.
Osijek nennt sich stolz eine grüne Stadt, da es eine große Anzahl von Parks besitzt. Auch wenn das slawonische Flachland nicht dem Bild des durchschnittlichen Kroatientouristen entspricht, so hat die Region doch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten: So etwa den Naturpark Kopacki rit, das wohl größte naturbelassene Sumpfgebiet in Mitteleuropa, oder die Weinstadt Erdut.
Wichtige Unternehmen waren traditionell "Saponia", Hygieneartikel, und MIA - Milchverarbeitung, ebenso wie die stillgelegte Seidenfabrik Svilana. 1997 wurde am Stadtrand eine freie Wirtschaftszone [1] mit Steuererleichterungen eingerichtet, um ausländischische Investitoren anzulocken und Billigarbeitsplätze zu schaffen. Der größte Betrieb ist hier Benetton.
Dakovo (Djakovo) (deutsch Dscha`kowo) ist eine Stadt in Region Slawonien und hat 30.092 Einwohner (Volkszählung von 2001). Die Stadt ist Sitz der katholischen Diözese Djakovo und Syrmien. In Dakovo gibt es auch seit über 500 Jahren ein Lipizzanergestüt, das eng mit den Gestüt in Bundesgestüt Piber in Österreich, sowie mit dem slowenischen Gestüt in Lipica zusammenarbeitet. Die Zucht der Lipizzaner gründet sich auf die Zeit der Franzosenkriege, als die Pferde von Lipica dort in Sicherheit gebracht wurden. |